G8-Gipfel in L’Aquila
Die Erde bebt
Wenn die Erde eine Seele hätte, müsste man wohl annehmen, dass sie absichtlich bebte, als seit vergangenen Donnerstag mehrere kleinere Beben der Stärken zwischen 4 und 5 auf der Richter-Skala die Region um L’Aquila in den italienischen Abruzzen erschütterten. Wird sie doch ab diesen Donnerstag Schauplatz des alljährlichen Meetings der heute acht größten imperialistischen Länder.
Acht? Dass die Tage ihrer unumschränkten Weltherrschaft gezählt sind, wird auch daran deutlich, dass tatsächlich bis zu 29 Regierungschefs und Vertreter verschiedener internationaler Organisationen nach Mittelitalien reisen werden.
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